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Tencent kauft sich zu 80% in Path of Exile ein.

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Bin etwas überrascht, dass noch kein Thread darüber eröffnet wurde.

Ehrlich gesagt, da ich selbst seit nun fast 4 Jahre aktiv PoE spiele, bin ich doch etwas „baff“, es heißt zwar das Chris & Co weiterhin die Kontrolle über das Spiel haben werden, allerdings wird sich in Zukunft zeigen, wie viel diese Aussage tatsächlich Wert ist.

24.05.2018 um 00:08

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5 Antworten

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Kommt auf die Betrachtungsweise an, wie man das sieht…

  • Man kann es so sehen, dass einen das nicht stört solange sich am Spiel nix ändert
  • Man kann sich fragen, ob der freiwillige Support der von der Community über die Jahre geleistet wurde mit verkauft wurde (GGG ist ja damit erst in diese Position gekommen)
  • Es sollte mehr Kapital im Hintergrund da sein, somit theoretisch mehr Geld für Content, Verbesserungen etc.
  • Viele drohen damit, keinen Support mehr zu leisten, was aber nach hinten losgehen kann (es kommt weniger rein, GGG muss das an Tencent berichten, und Tencent kann dann die „Notbremse“ ziehen (GGG wieder abstossen, P2W einführen etc.))
  • Ob GGG das Kapital nur geschäftlich nutzt weiss man auch nicht (es wurde ja schon unterstellt, dass Chris nun einen dicken Sportwagen bestellt hat :-P)
  • Tencent wird mal als Teufel, und mal als harmlos (sie mischen sich nicht groß ein) eingestuft

Meine persönliche Meinung ist, dass es schade ist, weil GGG damit ganz klar den „Indie“ Charme verliert, das ist aber schon bei vielen Spieleentwicklern passiert, die auch mal „klein“ waren.

Ich werde die Entwicklung im Auge behalten, wenn das was in Richtungen geht, die für mich inakzeptabel sind (P2W z.B.), dann war die PoE-Zeit echt schön, wäre aber dann vorbei für mich…

Warum GGG 80% abgestossen hat weiss ich nicht, bin da Laie, kenne nur das 49/51% Aufteilungsprinzip. Die Frage hab ich auch schon mehrfach gelesen, warum gleich den Großteil.

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Objektiv betrachtet, muss man wohl erwarten dass sich das Spiel ‚weiterentwickeln‘ wird; vermutlich (noch) schneller als bisher und sicher nicht zurück in Richtung dessen, was es vor ein paar Jahren war (spielerisch). Irgendwann wird/muss ein Zeitpunkt kommen, wo eine „Weiterentwicklung“ des Geschäftsmodells nötig wird, sonst wäre der „Deal“ für GGG nicht nötig gewesen oder für Tencent sinnlos. Wieviel man davon merken wird, (vor allem außerhalb von China/Asien) muss man wohl abwarten.

Fakt ist: ein Indie-Game ist es nicht mehr, und damit ist für viele auch der „Support um des Supportens willen“ kein Thema mehr. Aber das muss jeder für sich entscheiden, ich war da schon länger eher rational…

Vielleicht ist es (irgendwann) gut so, vielleicht passiert ‚etwas interessantes‘ auf der Basis der geflossenen Gelder, ich werds abwarten und mich auch weiterhin nicht hetzen oder stressen lassen… es war eine lange, schöne Zeit und noch ist sie nicht ganz vorbei… 😉

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Naja, der Fokus für diesen „Support“ verschiebt sich halt, früher war es um GGG zu ermöglichen weiter zu wachsen, das Spiel immer mehr auszubauen und zu verbessern.

Künftig hat das eben sicher mehr den „Business-Faktor“, weil Tencent da sicher auch Profit mit machen will, was schwer wird, wenn im Extremfall viele der „spendablen“ Supporter abspringen…

Hoffe das wir langjährigen Fans nicht auf ganzer Linie enttäuscht werden, gibt da halt für jeden Dinge mit denen er leben kann, und No-Go´s.

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Bin etwas überrascht, dass noch kein Thread darüber eröffnet wurde.
ashitaka

Den News Beitrag zu INCURSION & der EXILECON hab‘ ich wenige Stunden bevor das Thema aufgekommen ist geschrieben. Erst hatte ich dann wenig Zeit & dann wollte ich etwas abwarten wie sich das entwickelt … war ja ein explosives Thema.

Ob GGG das Kapital nur geschäftlich nutzt weiss man auch nicht (es wurde ja schon unterstellt, dass Chris nun einen dicken Sportwagen bestellt hat :-P)
Cowboy28

Naja, die juristische Situation ist ja, dass Anteile an der Firma GGG verkauft wurden, von Chris & Co. GGG hat also kein Geld bekommen, sondern die Gründer der Firma, also eben zB Chris. So gesehen ist die Vorstellung mit dem Sportwagen nicht ganz falsch 😉

Warum GGG 80% abgestossen hat weiss ich nicht, bin da Laie, kenne nur das 49/51% Aufteilungsprinzip. Die Frage hab ich auch schon mehrfach gelesen, warum gleich den Großteil.
Cowboy28

Das finde ich als Fan den problematischen Punkt, als Unternehmer der schon Anteile an Firmen ge- als auch verkauft hat, verstehe ich das. Wenn ich mir als Unternehmer einen riesigen Konzern ins Boot hole, dann entweder als sehr kleinen strategischen Investor (5% oder 10%). Die helfen dann mit Kontakten, Marketing, usw.

Oder aber ich mache einen Deal mit diesem Partner der mich voll aus dem finanziellen Risiko nimmt, mich jetzt sofort gut entschädigt & die ganze Power des Konzerns ins Unternehmen holt. Dann 49% behalten bringt Dir als der „Kleine“ in der Partnerschaft gar nichts.

Im besten Falle eines solchen Deals konzentriert sich der ehemalige Gründer nun auf seine inhaltlichen Stärken (Geschäftsführung, Inhalte, Team, …) & hat nun ein extrem starkes Team für alles andere zur Hand (Finanzen, Rechtliches, …).

Fakt ist: ein Indie-Game ist es nicht mehr, und damit ist für viele auch der „Support um des Supportens willen“ kein Thema mehr
MrCee

Das ist der extrem interessante Teil. Mit jetzt 7 Jahren PoE kenn‘ ich ja nun doch einige Leute die immer wieder zB das teuerere Supporter Pack dann doch noch gekauft haben, weil es eben Unterstützung für ein wirklich besonderes Indie Team ist (und ja, weil sie es sich leicht leisten können). GGG am Anfang zu helfen groß zu werden & später eigenständig zu bleiben, ist durchaus auch einer meiner Gedanken hinsichtlich der Supporter Packs. Ich bin kein MTX Freak, hab‘ sowas noch nie woanders gekauft.

Am Ende widerspricht es sich für mich nicht die Entscheidung professionell nachvollziehen zu können, aber eben auch als Fan damit etwas verloren zu haben, das ein wichtiger Teil der Aura von GGG & PoE war … den Flair des Underdogs, die Eigenständigkeit, die persönliche Beziehung zwischen Team & Community.

Bin sehr gespannt wie es weitergeht.

Grüße,

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Ich vermute das die 80/20 Sache einen rechtlichen Hintergrund hat. Man liest immer wieder in Wirtschaftsnachrichten das bestimmte Stimmrechtsanteile ausreichen um Entscheidungen zu blockieren. So können bei VW zum Beispiel Satzungs Änderungen nur mit mehr als 80% Prozent der Stimmen durchgeführt werden, also würden 20% Prozent ausreichen um wichtige Entscheidungen zu blockieren. Ohne die Verträge bzw. die Neuseeländischen Gesetzt zu kennen ist das alles aber schwierig zu beurteilen.

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